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Neuer Gasvertrag mit den USA - weiterer Schritt Richtung Unabhängigkeit

PR dla Zagranicy
Joachim Ciecierski 08.11.2018 13:30
Der Gasgigant PGNiG und Chenier Marketing International haben ein 24-jähriges Abkommen über die Lieferung von Flüssiggas aus den USA unterzeichnet.
The LNG terminal in Świnoujście. Photo: polskielng.plThe LNG terminal in Świnoujście. Photo: polskielng.pl

Weiterer wichtiger Gasvertrag mit den USA. Der Gasgigant PGNiG und Chenier Marketing International haben ein 24-jähriges Abkommen über die Lieferung von Flüssiggas aus den USA unterzeichnet. An der feierlichen Unterzeichnung haben Staatspräsident Andrzej Duda, der amerikanische Energieminister Rick Perry, sowie Vertreter der polnischen Regierung und amerikanische Diplomaten teilgenommen. Wie Energieminister Krzysztof Tchórzewski betonte, sei das Abkommen ein weiterer wichtiger Schritt zur energetischen Unabhängigkeit Polens nach dem Auslaufen des Jamal-Vertrags in vier Jahren. "Diese weitere Vertiefung der Kooperation mit den USA wird zweifellos zur Entstehung eines sicheren und wettbewerbsfähigen europäischen Gasmarktes beitragen. Und dank solcher Anlässe wie der heutige, trägt Polen seinen Teil zum Bau dieses Marktes bei", so Tchórzewski.

"Wichtiges Signal für Europa"

Geht es nach Rick Perry, sei der Vertrag nicht nur für Polen wichtig, sondern für ganz Europa. "Cheniere - eine unserer besten Flüssiggas-Firmen - und PGNiG, was für eine fantastische Partnerschaft! Das ist ein Signal für ganz Europa. So kann Eure Zukunft aussehen: Sicherheit und Diversifizierung von Lieferquellen. Das ist ein wunderbarer Tag für Europa. Ihr werdet nicht mehr eingeschränkt sein in Bezug auf den Anbieter, bei dem ihr Gas einkauft und darin, wie ihr den Rohstoff nutzt", so der amerikanische Staatssekretär.

Der Vertrag soll ab dem kommenden Jahr realisiert werden. Im Rahmen des Abkommens wird Polen 29,5 Millionen Tonnen Flüssiggas aus Terminals an den Küsten von Luisiana und Texas importieren.

Auf der Agenda von Perry´s offizieller Visite in Polen stehen auch Gespräche mit Staatspräsident Andrzej Duda, Premierminister Mateusz Morawiecki und Energieminister Krzysztof Tchórzewski, sowie ein Besuch des Flüssiggashafens in Swinemünde.

IAR/adn

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