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NATO-Gipfel: Polen wirbt für NATO-Stützpunkt in Szczecin

PR dla Zagranicy
Joachim Ciecierski 12.07.2018 12:54
Die Kommandostelle sollte die Armee auf der NATO-Ostflanke im Falle einer eventuellen russischen Aggression koordinieren und Polen die ständige Präsenz von NATO-Truppen sichern.
nato.int

NATO-Gipfel: Polen wirbt für NATO-Stützpunkt in Szczecin
Die Unterstützung für Afghanistan und eine eventuelle Vergrößerung des Kontingents bei der Schulungsmission für afghanische Uniformdienste - das sind die wichtigsten Themen des zweiten und letzten Tags des NATO-Gipfels in Brüssel.
Polen indes wirbt während des Gipfels indes um einen zusätzlichen Stützpunkt des Nordatlantischen Paktes in Szczecin. Die Kommandostelle sollte die Armee auf der NATO-Ostflanke im Falle einer eventuellen russischen Aggression koordinieren. Zusätzlich würde dies auch die rotierende Anwesenheit von NATO-Truppen in Polen in eine ständige Präsenz verwandeln, betonte Verteidigungsminister Mariusz Błaszczak.
Der polnische Vorschlag liegt auf dem Tisch und wir sind guter Dinge. Die Tatsache, dass die NATO sich für die Einrichtung von zwei neuen Kommandostellen entschieden hat beweist, dass der Nordatlantische Pakt seine Verpflichtungen ernst nimmt.
so Błaszczak. Gestern hatten sich die Spitzenpolitiker der 29 Mitgliedsstaaten auf die Schaffung von zusätzlichen Kommandostellen in den USA und in Deutschland geeinigt, die bei der schnellen Verlegung von Truppen und Ausrüstung an den Ort eines eventuellen Konflikts helfen sollen. Zuletzt hatte die NATO ihre Strukturen systematisch reduziert, nun baut der Pakt sie, zum ersten Mal seit dem Kalten Krieg, erneut aus. Grund ist unter anderem die Gefahr, die von Russland ausgeht.
Auf der Agenda für heute steht auch ein Treffen der Spitzenpolitiker der Mitgliedsstaaten mit den Staatspräsidenten Georgiens und der Ukraine. Der Beitritt beider Länder ist, aufgrund der delikaten Beziehungen mit Russland, derzeit nicht möglich. In einer Deklaration hat die NATO jedoch gestern beiden Ländern ihre Unterstützung bei Konflikten mit Moskau zugesichert und sowohl die Krim-Annexion als auch die Aggression auf Georgien scharf verurteilt.


Die Unterstützung für Afghanistan und eine eventuelle Vergrößerung des Kontingents bei der Schulungsmission für afghanische Uniformdienste - das sind die wichtigsten Themen des zweiten und letzten Tags des NATO-Gipfels in Brüssel.


Polen indes wirbt während des Gipfels indes um einen zusätzlichen Stützpunkt des Nordatlantischen Paktes in Szczecin. Die Kommandostelle sollte die Armee auf der NATO-Ostflanke im Falle einer eventuellen russischen Aggression koordinieren. Zusätzlich würde dies auch die rotierende Anwesenheit von NATO-Truppen in Polen in eine ständige Präsenz verwandeln, betonte Verteidigungsminister Mariusz Błaszczak.
"Der polnische Vorschlag liegt auf dem Tisch und wir sind guter Dinge. Die Tatsache, dass die NATO sich für die Einrichtung von zwei neuen Kommandostellen entschieden hat beweist, dass der Nordatlantische Pakt seine Verpflichtungen ernst nimmt."
so Błaszczak. Gestern hatten sich die Spitzenpolitiker der 29 Mitgliedsstaaten auf die Schaffung von zusätzlichen Kommandostellen in den USA und in Deutschland geeinigt, die bei der schnellen Verlegung von Truppen und Ausrüstung an den Ort eines eventuellen Konflikts helfen sollen. Zuletzt hatte die NATO ihre Strukturen systematisch reduziert, nun baut der Pakt sie, zum ersten Mal seit dem Kalten Krieg, erneut aus. Grund ist unter anderem die Gefahr, die von Russland ausgeht. Die Entscheidung über einen eventuellen NATO-Stützpunkt in Polen könnte, laut dem Verteidigungsminister im Herbst fallen.

Auf der Agenda für heute steht auch ein Treffen der Spitzenpolitiker der Mitgliedsstaaten mit den Staatspräsidenten Georgiens und der Ukraine. Der Beitritt beider Länder ist, aufgrund der delikaten Beziehungen mit Russland, derzeit nicht möglich. In einer Deklaration hat die NATO jedoch gestern beiden Ländern ihre Unterstützung bei Konflikten mit Moskau zugesichert und sowohl die Krim-Annexion als auch die Aggression auf Georgien scharf verurteilt.

IAR/adn

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