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Willy Brandts Kniefall jährt sich zum 47. Mal

PR dla Zagranicy
Joachim Ciecierski 07.12.2017 10:00
Mit dem Kniefall hatte Brandt den jüdischen Opfern des Nazi-Regimes seine Ehre erwiesen.
Willy BrandtWilly Brandt

Vor 47 Jahren, am 7. Dezember 1970, kniete Bundeskanzler Willi Brandt vor dem Mahnmal für die Opfer des Aufstandes im Warschauer Ghetto. Mit dem Kniefall hatte Brandt den jüdischen Opfern des Nazi-Regimes seine Ehre erwiesen. Es war eine Geste, die die Welt bewegte.

Bei seinem Besuch in Warschau hatte Brandt ebenfalls im Namen der Bundesrepublik Deutschland die Oder-Neiße Grenze akzeptiert. Als erster deutscher Regierungschef der Nachkriegszeit hat Brandt Schlüsse aus der Niederlage Nazi-Deutschlands gezogen und beruhigte damit Millionen von Polen, die nach Pommern, Schlesien und in die Masuren übersiedelt wurden und dort ihr neues Zuhause gefunden haben.

Für seine Entscheidung zahlte der Kanzler einen hohen politischen Preis. Die SPD haben danach viele Politiker aus den ehemaligen Ostgebieten verlassen.

Iar/jc

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