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Senatsmarschall Karczewski: Rassismus während Unabhängigkeitsfeiern Randerscheinung

PR dla Zagranicy
Joachim Ciecierski 14.11.2017 13:43
Die Behauptung einer von Hillary Clintons Beraterinnen, an dem Marsch hätten "60 Tausend Nazis" teilgenommen, bezeichnete Karczewski als skandalös.
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Senatsmarschall Stanisław Karczewski distanziert sich vehement von rassistischen Parolen während des Unabhängigkeitsmarsches. Es geht um Parolen, wie "Weißes Europa oder menschenleeres Europa", die am Rande der Kundgebung gefallen waren. Solche Sentiments seien jedoch eine Randerscheinung gewesen, betonte Karczewski.

"Der Großteil der Kundgebung war wunderschön. Ein Meer von weiß-roten Fahnen. Familien mit Kindern. Zu diesen vereinzelten rechtsradikalen Parolen hätte es natürlich nicht kommen sollen. Ich distanziere mich von ihnen vehement", so Karczewski.

Die Behauptung einer von Hillary Clintons Beraterinnen, an dem Marsch hätten "60 Tausend Nazis" teilgenommen, bezeichnete Karczewski als skandalös. "Das war eine unverschämte Lüge, eine Verleumdung, mit der man kämpfen muss. Wir werden intervenieren, denn zu solchen Situationen darf es nicht kommen", so der Senatsmarschall.

IAR/adn

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